The Hunter


Rain, rain for three days on end,
No sunshine to be had;
Three days now  and not a word
From the one
person I love!

She avoids me and I her,
That is what she wanted;
But oh, it gnaws at my heart,
The sulking and the grudging.

So I welcome the hunter's lust,
The thunderstorm and rain!
The fervent breast buttoned tight,
Rushing headlong with delight.

Sitting at home now she laughs
Jesting with brothers and sisters;
In the woods at night I hear
The old dry leaves whisper.

Now she sits and weeps aloud
In her chamber, all troubled;
But I, like game in the woods,
Feel snug in darkness all around.

No deer, no doe in sight!
A random shot for no good reason!
A healthy bang a rebounding echo
Fresh marrow quickens my bones.—

But as thunder fades away
In the valleys round about,
There comes a sudden aching,
My heart sinks to the depths.

She avoids me and I her,
That is what she wanted;
But oh, it gnaws at my heart,
The sulking and the grudging.

On your feet now! To her house!
Embrace and hold her tight!
"Press
these wet locks dry,
And kiss me,
make me thine!"


Translation: Charles L. Cingolani                Copyright © 2012



Der Jaeger


Drei Tage Regen fort und fort,
Kein Sonnenschein zur Stunde;
Drei Tage lang kein gutes Wort
Aus meiner Liebsten Munde!

Sie trutzt mit mir und ich mit ihr,
So hat sie's haben wollen;
Mir aber nagts am Herzen hier,
Das Schmollen und das Grollen.

Willkommen denn, des Jaegers Lust,
Gewittersturm und Regen!
Fest zugeknoepft die heisse Brust,
Und jauchzend euch entgegen!

Nun sitzt sie wohl daheim und lacht
Und scherzt mit den Geschwistern;
Ich hoere in des Waldes Nacht
Die alten Blaetter fluestern.

Nun sitzt sie wohl und weinet laut
Im Kaemmerlein, in Sorgen;
Mir ist es wie dem Wilde traut,
In Finsternis geborgen.

Kein Hirsch und Rehlein ueberall!
Ein Schuss zum Zeitvertreibe!
Gesunder Knall und Widerhall
Erfrischt das Mark im Leibe. —

Doch wie der Donner nun verhallt
In Taelern, durch die Runde,
Ein ploetzlich Weh mich ueberwallt,
Mir sinkt das Herz zu Grunde.

Sie trutzt mit mir und ich mit ihr,
So hat sie's haben wollen,
Mir aber frissts am Herzen hier,
Das Schmollen und das Grollen.

Und auf! und nach der Liebsten Haus!
Und sie gefasst ums Mieder!
"Drueck mir die nassen Locken aus,
Und kuess und hab mich wieder!"


Eduard Moerike 1828



. . . Hunting is quite secondary to making love to your sweetheart . . .